Wir bedanken uns herzlich bei unseren Sponsoren:

Samstag,
30. März 2019
20.00 Uhr

Marlies Czerny und Andreas Lattner
„4000erLEBEN – Auf die 82 höchsten Gipfel der Alpen“

(Tagungszentrum Furth im Wald, Chambaue 1, Eintritt: 15,00 € + VVk.Geb. über www.okticket.de und an der Abendkasse)

Foto: hochzwei.media

Auf allen Viertausendern der Alpen stehen – Marlies Czerny aus Windischgarsten erfüllte sich diesen Bergsteiger-Traum. In einer packenden Live-Reportage erzählen die Journalistin und ihr Lebens- und Seilpartner Andreas Lattner nicht nur von den höchsten Alpengipfeln. Sie lassen die Kraft des Sonnenaufgangs spüren und blicken tief auf die schwindenden Gletscher. Sie balancieren nicht nur auf messerscharfen Graten, sondern auch zwischen Work und Life. Vor Kurzem hatd das Paar sich entschieden, von der Bergsteigerei zu leben.

Die beiden Referenten zeigen die Alpen zwischen Piz Bernina und Barre des Ecrins aus ungewohnten Perspektiven. Mutterseelenalleine klettern sie an Neujahr auf das Matterhorn, mit dem Gleitschirm fliegen sie von der Vincentpyramide und auf den schwierigsten Linien am Mont Blanc verbringen sie ausgesetzte Biwaknächte. Sie sprechen mit einem Glaziologen über den Gletscherschwund und mit Hüttenwirten über den Wunsch nach mehr Reduziertheit. Sie erzählen von skurrilen Viertausendern und solchen, die plötzlich nur noch Dreitausender waren. Sie treffen einen 73 Jahre alten Erstbesteiger und eine inspirierende Wirtin in der abgelegensten Hütte der Alpen.

Momente des Glücks, der Angst, der Partnerschaft, der Veränderung und des Muts stecken in dieser preisgekrönten Live-Reportage, die schon viele große Säle füllte. Dabei geht es nicht um Tempo und Schwierigkeitsgrade, sondern um die Erkenntnis, wie wenig man zum Gipfel des Glücks benötigt.

https://www.hochzwei.media/

Sonntag,
31. März 2019
8.00 Uhr

Geführte Mountainbike-Tour:
„Abenteuer Trans-Bayerwald –
Teilstrecke von Furth im Wald
nach Stamsried“

(Treffpunkt: Montainbike-Portalschild Drachenstich-Festwiese, Parkplatz P9)

 Foto: Tourist-Info Furth im Wald

 

Eine der größten Herausforderungen im Bayerischen Wald ist die Trans-Bayerwald, eine 700 Kilometer lange Route, die Mountainbiker quer über das „Grüne Dach Europas“ von Passau bis Furth im Wald und zurück führt. Radler wählen zwischen der Nord- und der Südtrasse. Die Nordtrasse führt immer an der Grenze entlang von Passau bis Furth im Wald über 361 Kilometer und 8.350 Höhenmeter. Die Südtrasse durchschneidet die Landkreise Cham, Straubing-Bogen, Deggendorf und das Passauer Land auf  344 Kilometern und 8.300 Höhenmeter. Beides ist Fahrspaß und Abenteuer pur, auf jeweils sieben Tagesetappen.

An diesem Sonntag bewältigen die Mountainbiker die ersten beiden Etappentage der Südtrasse an einem Tag: 86 Kilometer und 1.900 Höhenmeter. Die Strecke führt von Furth im Wald über den Gibacht nach Waldmünchen. Von dort führen wunderschöne kleine Pfade über Schönthal nach Rötz. Weiter geht es bergauf und bergab zur Kürnburg nach Stamsried. Der Trip ist die ultimative Herausforderung gleich zu Beginn der Saison. Eine gute Grundkondition ist deshalb Voraussetzung, technisch verläuft die Strecke über kein schwieriges Gelände.

Anmeldung: Tourist-Information Furth im Wald, Telefon 09973/509-80
Rückfahrt: per Sammeltaxi (Kosten werden geteilt)
Teilnehmer: max. 16 Personen (zwei Busse)
Die Tour findet bei jedem Wetter statt. Jeder fährt auf eigene Verantwortung (keine Haftung).

Sonntag,
31. März 2019
8.00 Uhr

Geführte Wanderung mit Klaus Kreuzer
„Der Goldsteig auf der böhmischen Seite – Böhmerwaldrunde“

(Abfahrt Bus: Bahnhof Furth im Wald, Buskosten 10,00 €, Anmeldung erforderlich, Ausweis nicht vergessen!)

Foto: Klaus Kreuzer

 

 

„Grenzenlos Wandern“ – unter diesem Motto führt der Böhmerwald-Kenner Klaus Kreuzer seine Begleiter in die Wildnis des Šumava-Nationalparks. Dorthin, wo sich das Gurgeln der  wilden Vydra mit dem Rauschen der dunklen Baumwipfel mischt. Kreuzer beginnt die Tour traditionell am Nationalparkinformationszentrum in Rokyta. Die geplante Rundwanderung zählt zu den schönsten Touren des Böhmerwaldes. Der Weg führt am Fluss entlang, dann auf eine leicht zu erklimmende Hochebene und schließlich durch schöne Wald- und Wiesenlandschaften – abwechslungsreicher geht es kaum!
Vom Parkplatz geht es noch circa 300 Meter auf der Straße entlang, bis eine Brücke über die Vydra führt. Von dort folgen die Teilnehmer dem Wanderweg mit der blauen Markierung immer am Hammerbach (Hamerský Potok) entlang bis nach Horská Kvilda (einst Innergfield). Weiter geht es bis zur ehemaligen Militärradarstation Zhůři. Heute lassen dort nur noch Ruinen die Vergangenheit erahnen. Dafür ist der wunderbare Ausblick auf den Rachel, Mittagsberg (Poledník) und Osser jede Anstrengung wert. Von Zhůři aus geht es schließlich scharf links durch den Wald am Haidlerbach (Zhůřsky Potok) hinab zu einem der beliebtesten Ausflugsziele im Böhmerwald: der Turnerhütte (Turnerova Chata). Von dort führt flussaufwärts immer der Vdyra entlang. Wieder an der Antygl Brücke (Antygl Most) angekommen, müssen die Wanderer nur noch auf der Straße hinauf nach Rokyta gehen, von wo aus der Bus um ca. 16.30 Uhr zurück fährt.

Einkehrmöglichkeit vorhanden, jedoch Rucksackverpflegung empfohlen. Reine Gehzeit ca. 4 Std., Ankunft in Furth im Wald ca. 18.30 Uhr.

Montag,
1. April 2019
20.00 Uhr

„Aus meinem Tourenbuch“
Markus Mingo:
„Faszination Transalpine Run“

(Kolpinghaus Furth im Wald, Konrad-Utz-Straße 7, Eintritt frei!)

Foto: Markus Mingo

Der König der Alpen heißt Markus Mingo. Der 38-Jährige zählt seit Jahren zur internationalen Elite der Trailrunner. Doch im September 2018 sorgt er mit seinem Sieg beim Transalpine Run (TAR) für Furore.

Die nackten Zahlen: 257 Kilometer Distanz und 16.446 Höhenmeter gilt es in sieben Etappen von Garmisch nach Brixen zurückzulegen. Das bedeutet sieben Tage am Stück eine läuferische Spitzenleistung zu liefern. Das glückt Markus Mingo. Zusammen mit seinem Partner, dem früheren DSV-Skirennläufer Hannes Namberger, dominiert er das Rennen und siegt nach sieben strapaziösen Tagen überragend. Damit feierte der Trailrunner aus dem Bad Kötztinger Team Gamsbock den größten Erfolg seiner Karriere.

Mingo ist unter anderem Mitglied der deutschen Nationalmannschaft und erreichte mit ihr bei der WM 2018 in Spanien bereits Platz fünf. In der Region ist er bekannt als Mitbegründer des inzwischen überregional bekannten Ultra Trail Lamer Winkel.

In einem 90-minütigen Vortrag lässt Mingo die Zuschauer mit beeindruckenden Bildern und emotionalen Videos an seinem Lauf über die Alpen teilhaben

Dienstag,
2. April 2019
18.00 – 21.00 Uhr

Fotogrundkurs „(Berg-)Fotografie“ mit Benjamin Franz

(Tagungszentrum Furth im Wald, Konferenzraum)
Kursgebühr: 40 Euro; Anmeldung: Tel. 09971 99211,
benjamin-franz@t-online.de

Foto: Benjamin Franz

Imposante Bergpanoramen muss man sich mit Ausdauer und Schweiß verdienen. Damit aus besonderen Momenten, ob auf dem Gipfel oder im Tal, eindrucksvolle Motive werden, zeigt Benjamin Franz, was man mit einer Fotokamera alles anstellen kann. Was ist eine Blende und wieso werden Fotos bei schwachem Licht manchmal unscharf? Wer sich mit den Grundfunktionen seiner Kamera vertraut macht, dem gelingen bessere Bilder. Ob kleine Kompaktkamera oder Spiegelreflexsystem – der Grundkurs thematisiert Vor- und Nachteile „kleiner“ wie „großer“ Kameras. Allzu oft wird der Technik zuviel Bedeutung beigemessen. Viel wichtiger sei jedoch das „gewusst wie“ und der kreative Umgang mit einer Kamera. Franz zeigt in vielen Beispielen den Weg zum besseren Foto.

Nach der Theorie können die Teilnehmer die gewonnenen Erkenntnisse gleich bei einer Fotoexkursion in die Further Nacht ausprobieren.  Die Kursteilnehmer experimentieren mit verschiedenen Einstellungen und lernen die Vorteile eines Stativs bei schwierigen Lichtverhältnissen kennen. Mit einem Portrait-Shooting beim Drachen endet der dreistündige Fotokurs.

Mitmachen kann jeder ab 14 Jahren, der gerne auf Motivjagd geht und eine eigene Kamera mitbringt.

Mittwoch,
3. April 2019
20.00 Uhr

„Aus meinem Tourenbuch“
Pit Haas:
„Skitouren in Mazedonien“

(Kolpinghaus Furth im Wald, Konrad-Utz-Straße 7, Eintritt frei!)

Foto: Pit Haas

„In Mazedonien gibt es rund ein Dutzend Skitourengeher“, sagt Pit Haas, Schlierseer Architekt mit Further Wurzeln. Den Balkan als Skitourenziel hat Pit vor gut zwei Jahren entdeckt. Zuerst war Montenegro dran, dann Mazedonien. In Skopje fand Pit einen Veranstalter, der geführte Touren anbietet und auch Freeride-Erlebnisse, zu denen die Skifahrer mit einer Pistenraupe zum Gipfel gebracht werden. Obwohl die Region südlicher als Rom liegt, ist sie sehr schneereich. „Da gibt es viele Gebiete, wo einfach nichts ist – außer unverspurten Hängen“, sagt der Referent, der auch regelmäßig Touren für die Regensburger Alpenvereinssektion führt.

Drei bis vier Skitouren, ein Freeride-Tag und Besichtigungen von Klöstern und Museen in Skopje waren bei seiner letzten Reise geplant. „Ich liebe die Exotik dieser Touren und die Gastfreundschaft der Mazedonier“, so Pit Haas: „Du kannst an einem Tag vom Strand ins Bergdorf fahren, eine Traumtour machen und abends wieder am Strand sitzen.“

Donnerstag,
4. April 2019
20.00 Uhr

Bernd Römmelt:
Im Bann des Nordens – Abenteuer Polarkreis“

(Kolpinghaus Furth im Wald, Konrad-Utz-Straße 7, Eintritt 13 €, erm. 12 €)

Foto: Bernd Römmelt

66° 33’ 55” – der nördliche Polarkreis. Diese magische Linie ist Sehnsuchtsort vieler Nordlandbegeisterter. Dort beginnt ein raues, faszinierendes Land, ein Ort, dessen Schönheit aber auch Zerbrechlichkeit oft jenseits unserer Vorstellungskraft liegt.

Bernd Römmelt hat sechs Jahre lang immer wieder den Polarkreis erkundet. Auf 22 Reisen, in über 450 Tagen, erlebte er den Norden der Welt. Er war in allen Anrainerstaaten der Arktis unterwegs, um die Magie dieser Region zu erfahren. Er verbrachte Wochen in Alaska, um dort Moschusochsen und Eisbären zu fotografieren, er dokumentierte das härteste Hundeschlittenrennen der Welt, den Yukon Quest, er fuhr auf dem winterlichen Dempster Highway bis ans Eismeer, er segelte durch den Scoresby Sund in Grönlands wilden Osten, er beobachtete Polarfüchse und Papageientaucher in den geheimnisvollen Westfjorden Islands, er machte sich auf die Jagd nach Licht an Norwegens Nordwestküste, er dokumentierte das Leben der Sami in Schwedisch Lappland und begab sich unter wilde Braunbären in Finnlands fernem Osten.

Der Vortrag ist eine Hommage an eine der schönsten, wildesten, faszinierendsten, aber auch meistbedrohten Regionen der Erde – eine abenteuerliche Reise entlang des Polarkreises mit Bildern einer verschwindenden Welt.

http://www.berndroemmelt.de

Freitag,
5. April 2019
19.30 Uhr

BOFF – das „Bayerische Outdoor Film-Festival“ /
Aus Bayern in die Welt

(Kinocenter Cine World Cham, Randsbergerhofstraße 15-19,
Tel. 09971 20220, Eintritt: 11,50 €)

Das noch junge „Bayerische Outdoor Film-Festival“ (BOFF) entwickelt sich zu einem Juwel unter den Veranstaltungen dieser Art. Kein Wunder: Mit im Organisationsteam ist Tom Dauer, einer der profiliertesten deutschen Alpin-Journalisten. Der Autor mehrerer Bücher schreibt unter anderem für Alpin, GEO und National Geographic. Als mehrfach prämierter Filmemacher zeichnete er auch verantwortlich für die packende Ski-Dokumentation „Die Streif“.

Die sieben Filme des Kinoabends mit einer Länge zwischen vier und 30 Minuten sind handverlesen und von ausgezeichneter Qualität. Sie zeigen Robert Jasper in der Wildnis Grönlands und eine bayerische Gruppe Freerider bei extremen Skiabfahrten in Island. Wir begleiten drei Allgäuer bei der kuriosen Kombination aus Skitour und Höhlentauchen auf dem Gottesackerplateau in den Alpen. Weiter geht es in die bolivianische Salzpfanne Salar de Uyuni und zu einer Downhill-Tour mit dem Mountainbike durch einen in den Fels gesprengten Kriegsweg in den Dolomiten. „Har-har mahadev“ heißt auf gut Bayerisch „Reiß di zamm“ und ist der Name einer Neutour, die Thomas Huber, Stephan Siegrist und Julian Zanker im indischen Garwhal Himalaya eröffnet haben. „Pfoten und Räder“ ist der letzte Film des Abends, der den Allgäuer Enduro-Biker und seinen Hund Balu bei extremen Trails begleitet.

Durch den Abend führen Tom Dauer und der Further Journalist Herwig Decker.

www.boff-film.de

Samstag,
6. April 2019
09.45 / 10.00 Uhr

Wanderung zur Öffnung des Böhmischen Brunnens

(9.45 Uhr Treffpunkt: Bahnhof Furth im Wald – Fahrgemeinschaften oder um 10.00 Uhr am Wanderparkplatz Hochstraße; Ausweis nicht vergessen!)

Foto: Karl Reitmeier

Der Further Waldverein führt alle Interessierten bei dieser Tour zum Böhmischen Brunnen. An der Quelle treffen die Further Naturliebhaber auf die Wanderfreunde aus Domažlice, die jedes Jahr feierlich ihre Waldquelle eröffnen. Das Wasser aus der Quelle des Böhmischen Brunnen fließt in die Warme Pastritz und von dieser nach Bayern. Vom Brunnen aus geht es über kleine, idyllische Pfade zur Zelená chýše (Grüne Hütte).  An dieser über 100 Jahre alten Waldhütte, die von den Jägern genutzt wird, wird am schönen Grillplatz eine Pause eingelegt, um nette Gespräche unter Nachbarn zu führen. Weiter geht es über Forst- und Waldwege zum „Gasthaus Müllner“ (Ankunft ca. 13.45 Uhr), wo alle deutschen Teilnehmer noch einmal einkehren, bevor es zum Ausgangspunkt zurückgeht.

Samstag,
6. April 2019
20.00 Uhr

Toni Lauerer/Dr. Hugo Siegmund/Christian Rewitzer/
Dr. Gerhard Groeneveld: 
„Vier Further in Alaska“

(Tagungszentrum Furth im Wald, Chambaue 1, Eintritt: 6 €, erm. 5 €)

Am Anfang war ein gutes Glas Rotwein. Bei dem haben sich vier „gstandne“ Männer im besten Alter spontan geschworen, ihre Jugendträume jetzt wahr werden zu lassen. Sie wollten nach Alaska. Nicht in feinen Hotels absteigen, sondern per Camper die freie Natur erleben.
Der Plan: simpel. Einfach rüberfliegen und losfahren, ohne Termine, ohne festes Ziel, ohne Stress.

So haben es Gerhard Groeneveld, Toni Lauerer, Hugo Sigmund und Christian Rewitzer dann auch gemacht: Drei Wochen bereisten die vier Freunde  den Südwesten Alaskas, die Halbinsel Kenai, den atemberaubend schönen New Seward Highway, den Denali Highway und den Denali-Nationalpark.

Kommen Sie mit, steigen Sie ein, schnallen Sie sich an, wenn die Männer ihren Traumurlaub nochmals Revue passieren lassen – in Ton und Bild. Erleben Sie eine unvergleichliche Natur zwischen malerischen Fjorden und riesigen Gletschern, ein Wetter zwischen Sonnenbrand und Schneesturm und eine Tierwelt mit freilebenden Grizzlybären, Elchen und Karibus.

Und wer die Further Alaska-Camper kennt, der weiß, dass der Humor auf der Reise nicht zu kurz kam und auch beim Vortrag im Tagungszentrum nicht zu kurz kommen wird.

Sonntag,
7. April 2019
10.00 Uhr

Geführte Mountainbike-Tour
„Mountainbike-Saison-Eröffnung
der nordic aktiv Region“

(Treffpunkt: Bergasthof Gibacht; Teilnahme auf eigene Verantwortung)

Foto: Tourist-Info Furth im Wald

Die Outdoor-Region um Furth im Wald und Waldmünchen ist um eine Attraktion reicher: das  neue Nordic-Aktiv-Zentrum rund um Althütte, Gibacht, Čerchov und den Voithenberg. Dort können Naturgenießer im Winter Langlaufen, Schneeschuhgehen oder Winterwandern und im Sommer Walken, Wandern oder Mountainbiken. Über 700 Kilometer Strecken sind gut ausgeschildert für jeden Anspruch. Vor allem das grenzüberschreitende Mountainbike-Gebiet mit seinen knackigen Anstiegen, genialen Abfahrten und atemberaubenden Single-Trails, ist ein Genuss.

Bei der Saisoneröffnung bieten wir drei verschiedene Touren für jede Leistungsklasse an. Die „Profis“ meistern eine Grenzland-Tour auf den Čerchov, die „Schöne-Aussicht-Tour“ führt über Lixenried, Glaskreuz und den Leuchtturm der Menschlichkeit. Wer lieber chillt statt strampelt, ist bei der „Cappuccino-Tour“ über Herzogau und Lenkenhütte am besten bedient. Danach kehren alle gemütlich im Berggasthof Gibacht ein.

Sonntag,
7. April 2019
19.30 Uhr

„Aus meinem Tourenbuch“
Martina Schmidberger &
Sabine Fischer

PATAGONIEN – Zwei Mädels am stürmischen Ende der Welt!“

(Kolpinghaus Furth im Wald, Konrad-Utz-Straße 7, Eintritt frei!)

Foto: Martina Schmidberger

 

Sabine Fischer und Martina Schmidberger haben einen Traum. Den Traum von Patagonien. Im Dezember 2017 machen sich die beiden Frauen auf, ihn endlich Wirklichkeit werden zu lassen. 

Nach einem dreitägigen Zwischenstopp in Buenos Aires erreichen die beiden zunächst den Ausgangsort ihrer eindrucksvollen Reise: El Calafate. Von dort aus reisen sie auf eigene Faust weiter. Nur mit öffentlichen Verkehrsmitteln passieren sie zunächst die Grenze nach Chile. Ihr Ziel ist der Nationalpark Torres del Paine. Dort wollen sie einige der Highlights dieses „wilden“ Parks erkunden. Ganz oben auf der Liste steht ein Abstecher zu den „Drei Zinnen Patagoniens“.

Der zweite Teil der Reise führt sie zurück in den argentinischen Teil Patagoniens, nach El Chalten. Als „Mekka des Bergsteigens“ oder das „Chamonix Südamerikas“ ist dieser Ort weithin bekannt. Dort erleben die Freundinnen wahre „Bergträume“. Gemeinsam wandern sie zu einem Aussichtspunkt, der den Blick frei gibt auf das atemberaubend schöne Massiv des Fitz Roy sowie zur Laguna Torre. Von dort können sie die mystisch anmutende Granitnadel des Cerro Torre mitsamt seiner Nachbarberge überblicken.

Montag,
8. April 2019
20.00 Uhr

„Aus meinem Tourenbuch“
Karl Reitmeier:
„Auf Spurensuche in der neuen nordic aktiv Region“

 (Kolpinghaus Furth im Wald, Konrad-Utz-Straße 7, Eintritt frei!)

Foto: Karl Reitmeier

 

Wer kennt nicht unseren Karl Reitmeier? Er ist ein Brückenbauer in der deutsch-tschechischen Verständigung und ein profunder Kenner des Grenzgebirges. Die neue nordic aktiv Region zwischen Čerchov und Gibacht kennt er wie seine Westentasche. Im Sommer durchstreift er mit deutschen und tschechischen Freunden auf seinen Wanderungen das Terrain, im Winter ist er auf den Loipen rund um den Čerchov zu Hause.  In seinem kurzweiligen Vortrag stellt er die Loipen von Althütte über den Gibacht bis zum Čerchov und von Capartice bis Sádek vor. Er zeigt traumhafte Fotos von dem insgesamt 82 Kilometer langen, grenzüberschreitenden Spurennetz und entführt die Zuschauer in eine zauberhafte Winterlandschaft. Nach diesem Vortrag wird es kaum jemanden geben, der nicht sofort Lust hat, auf die schmalen Bretter zu steigen und durch die Schneewelt zu ziehen.

Dieser Vortrag ist eine Aktion des Vereins zur Förderung der Natur-Aktiv-Region Althütte-Gibacht-Čerchov.

Dienstag,
9. April 2019
20.00 Uhr

„Aus meinem Tourenbuch“
Willi Wildfeuer:
„La Palma – Wandern auf der grünen Kanareninsel“

 (Kolpinghaus Furth im Wald, Konrad-Utz-Straße 7, Eintritt frei!)

Foto: Willi Wildfeuer

Vulkane, Lorbeerurwälder und Bananenplantagen – das alles findet sich auf nur einer Insel: La Palma. Die Perle der Kanaren ist bislang vom Massentourismus verschont geblieben. Ein Glück für Willi Wildfeuer und seine Familie. Wildfeuer schlägt sein Tourenbuch auf und lädt seine Zuhörer ein auf eine Reise mit Mietauto und Wanderschuhen. 2017 hat er La Palma  auf eigene Faust erkundet. Höhepunkte waren die Wanderung vom Roque de los Muchachos, dem höchsten Berg der Insel mit 2.426 Metern entlang der Abbruchkante der Caldera zum Pico da la Nieve, sowie die Wanderung über die Vulkankette der Cumbre Vieja zum Sonnenaufgang auf den 1.950 Meter hohen Desseada. 

Wildfeuers Bilder zeigen knorrige Kanarenkiefern, alte Drachenbäume und seine neugierige Linse lugt in die Wohnhöhlen der Ureinwohner. Ein Muss auf La Palma ist  die Wanderung durch die Caldera, ein riesiger Bergkessel mit berauschender Natur – mittendrin eine Schlucht mit einem Wasserfall, dessen eisenhaltiges Nass in gelborangen Farbtönen die Wände herab prasselt.

Mittwoch,
10. April 2019
20.00 Uhr

„Aus meinem Tourenbuch“
Reinhold Stiglbauer
„Seven Summits Bayern“

 (Kolpinghaus Furth im Wald, Konrad-Utz-Straße 7, Eintritt frei!)

Foto: Reinhold Stiglbauer

Reinhold Stiglbauer hat sie alle erklommen. Alle sieben Gipfel Bayerns. Binnen sieben Monaten stand er auf dem höchsten Gipfel eines jeden Regierungsbezirks in Bayern. Der Vortrag ist eine Reise quer durch Bayern und gleichzeitig eine Liebeserklärung an all die  unvergessenen Momente auf traumhaften Touren.
Von der gemütlichen „Sonntags-Wanderung“, die auch Familien mit Kindern machen können, über ausgesetzte Klettertouren, bis zur hochalpinen Unternehmung haben die „Seven Summits Bayern“ für jeden etwas zu bieten. Stiglbauers Projekt zeigt, dass Bayern „bergtechnisch“ alle Facetten des Sports zu bieten hat, und man dafür nicht zwingend die ganze Welt bereisen muss. Selbst auf so überlaufenen Bergen wie dem Großen Arber hat der Bergsteiger ruhige und einsame Momente erlebt. Einzig der Zeitpunkt muss passen, oder der Gipfelstürmer wenig begangene Wege wählen. 
Und hier sind die sieben höchsten Gipfel aus jedem Regierungsbezirk: der Hesselberg (689 Meter) in Mittelfranken, der Kreuzberg (927 Meter) in Unterfranken, der Schneeberg (1.051 Meter) in Oberfranken, der Osser (1.293 Meter) in der Oberpfalz, der Große Arber (1.456 Meter) in Niederbayern, in Schwaben die Trettachspitze (2.595 Meter) und schließlich die Zugspitze (2.962 Meter) in Oberbayern.

Donnerstag,
11. April 2019
5.45 Uhr

Frühmeditation „Schöpfung“ an der Roberthütte

 (Treffpunkt: Liftparkplatz Voithenberg, Furth im Wald, kostenlos)

Foto: Rudi Simeth

Warum den Tag nicht einmal auf einem Berg beginnen? Näher bei Gott? Die Teilnehmer der Frühmeditation starten um 5.45 Uhr vom Liftparkplatz Voithenberg und gehen zur Roberthütte. Mit dabei ist wieder der ehemalige Further Kaplan und jetzige Rodinger Stadtpfarrer Holger Kruschina. Die Bergwacht versorgt die Pilger anschließend auf der Hütte mit warmen Getränken. Sonnenaufgang ist um 6.27 Uhr.

Donnerstag,
11. April 2019
20.00 Uhr

Johannes Schmid:
„Einmal über’s Matterhorn –
Wenn Bergsteigerträume Wirklichkeit werden“

(Kolpinghaus Furth im Wald, Konrad-Utz-Straße 7, Eintritt frei!)

Foto: Johannes Schmid

Das Matterhorn – der Traum vieler, vielleicht sogar aller Bergsteiger? Der gebürtige Lamer Johannes Schmid hat sich mit seiner nicht ganz alltäglichen Überschreitung des prominentesten Gipfels der Alpen einen Lebenstraum erfüllt.

Vom italienischen Cervinia aus steigt er zusammen mit seinem Freund Christoph Leiter auf und über das Matterhorn. Die fast 20-stündige Gewalttour führt die beiden über den anspruchsvollen Liongrat auf den Gipfel und über den Normalweg, den Hörnligrat, wieder nach unten. Der fünfstündige nächtliche Rückmarsch über Schrofen und Gletscher von der Hörnlihütte nach Cervinia wird zum mentalen Kraftakt für die beiden.   

Schon bei der Planung steht fest, dass die Tour in einem Rutsch gemacht wird – und zwar erst dann, wenn die Hörnlihütte geschlossen hat. Zu groß ist der Andrang am Berg in der Hauptsaison.  Unbezahlbar hingegen die Zeit, die die beiden Freunde nur zu zweit am Gipfel sitzen. Ungestört lassen sie den Blick ringsum schweifen. Die Walliser Bergriesen stehen Spalier, der mächtige Monte Rosa Stock grüßt herüber. Die Nordwand und Ostwand des Matterhorns fallen 1.000 Meter steil hinab, bis sie sich unter dem mächtigen Gletschereis verlieren. Doch die Einsamkeit hat ihren Preis: Es ist auch beängstigend da oben auf 4.478 Meter.

In seinem Vortrag spricht der Wahl-Münchner und leidenschaftliche Skibergsteiger nicht nur von Selbstzweifeln vor und während der Tour, sondern auch von seinem langen Weg zum Lebenstraum.

Freitag,
12. April 2019

16.00 Uhr

Geführte Rennrad-Tour:
„ Auf einsamen Straßen entlang der
Europäischen Wasserscheide“

(Treffpunkt: Drachensee-Parkplatz beim DLRG-Gebäude; jeder fährt auf
eigene Verantwortung)

Foto:

Die Grenzregion ist für die meisten Rennrad-Fahrer noch terra incognita. Dabei gibt es entlang der Grenze viel zu entdecken. Zwei Guides führen Interessierte in zwei verschiedenen Leistungsgruppen ins Böhmische. Entlang der europäischen Wasserscheide erwartet die Teilnehmer ein kupiertes Gelände mit vielen kleinen Anstiegen, aber auch wunderschönen Abfahrten. Das Tempo ist gemütlich, da es für die meisten Sportler eine der ersten Ausfahrten sein dürfte. Die Strecke geht vom Drachensee über Všeruby, Brůdek, Kdyně, Hradiště, Domažlice zum Ausgangspunkt am Drachensee zurück.

Freitag,
12. April 2019

20.00 Uhr

„Aus meinem Tourenbuch“
Daniel Gawlowski und „Team Alpin“ (ZDF):
„Bergfilm – am schönsten Arbeitsplatz der Welt“

(Kolpinghaus Furth im Wald, Konrad-Utz-Straße 7, Eintritt frei!)

Foto: Lenja Schulze

Der Berg ruft – und die Fernsehzuschauer folgen. Nach den großen Erfolgen mit „Bergretter“ und „Bergdoktor“ macht das ZDF die Berge jünger, flotter und agiler. In der neuen Serie „Team Alpin“ ganz vorn mit dabei: Daniel Gawlowski (30) in der Hauptrolle des Bergfex Rupert Dobler. Der junge Schauspieler verbrachte seine Kindheit und Jugend in Furth. Heute steht er auf großen Bühnen und vor vielen Kameras. Bei der Further Bergwoche wird Daniel von den Dreharbeiten zu „Team Alpin“ erzählen. Er nimmt uns mit auf eine Reise in die Filmwelt. Er lässt uns hinter die Kulissen blicken und macht sich unter anderem Gedanken über die filmische Attraktivität von Kühen. Insbesondere aber wird Daniel schildern, welche außergewöhnlichen Anforderungen ein Bergdreh an alle Filmschaffenden stellt – „der schönste Arbeitsplatz der Welt“, wie Daniel sagt.

Samstag,
13. April 2019

1
0.00 Uhr


Kinder- und Familienwanderung / Naturführung:

„Die einzigartige Natur des Bayerischen Waldes erkunden – Um und auf den Pröller“

Anmeldung udn Informationen zum Treffpunkt:
Bruno Hartl, Tel. 0171 4738686, Mail: bruno.hartl@t-online.de

 Foto: Tourist-Info Furth im Wald

Macht euch auf die Spur! Da draußen warten die Geschichten und Geheimnisse des Bayerischen Waldes: Entdeckt, wie alt Bäume werden, wo die Waldtiere leben und was die  Ameise mit dem toten Wurm macht. Das und noch unendlich viel mehr gibt es im Wald zu bestaunen, zu fühlen und zu riechen.

Erstmals führt eine Bergwochen-Wanderung, die sich an Kinder wie Erwachsene richtet, in den landschaftlich sehr reizvollen Vorderen Bayerischen Wald. Bruno Hartl von den Chamer Naturfreunden, Förster Markus Reger und die Natur- und Landschaftsführerin Elfriede Kellnhofer begleiten diese Entdeckertour. Es geht von Kolmberg über die Kasplattn und Hinterwies zum Pröller.

Die Tour richtet sich speziell an Familien mit Kindern ab sechs Jahren, Gehzeit ca. 3 Stunden.

Das müsst ihr dabei haben: Rucksack, Brotzeit, Getränk, wetterfeste Kleidung, festes Schuhwerk.

Samstag,
13. April 2019

15.00 – 18.00 Uhr

Schnupperklettern für Jedermann

(Kletterzentrum Bayerwald am Josef–von–Fraunhofer-Gymnasium Cham, Zugang Kleemannstraße, Eintritt frei)

Foto: DAV-Kletterzentrum Cham

Auf geht’s! Das Kletterzentrum Bayerwald bietet allen Interessierten die kostenlose Möglichkeit, diese faszinierende Sportart einmal unter fachkundiger Anleitung zu probieren.

Zum Kennenlernen der vertikalen Bewegungsform – als neue Sportart und ganz ohne Vorkenntnisse in die Kletterszene eintauchen. Informationen darüber erhalten, wie man Sportklettern erlernen und ausüben kann. Ein spannendes Erlebnis für jedes Alter!

Samstag,
13. April 2019

20.00 Uhr

Christian Rottenegger:
„Expedition Impossible – Mit dem Fahrrad zum 8000er“

(Kolpinghaus Furth im Wald – Beim Gsellnhauswirt, Konrad-Utz-Straße 7, Eintritt 13 €, erm. 12 €)

Foto: Christian Rottenegger

Vor der eigenen Haustür starten und es aus eigener Kraft bis auf den Gipfel eines 8000ers schaffen – schon allein dieses Ziel scheint hoch gesteckt. Doch Christian Rottenegger setzt sich auf seinen Expeditionen noch ein weiteres: Er will auf dem gesamten Weg in Bildern festhalten, wie sich fast alles verändert, die Natur, die Vegetation, die Menschen, ihre Kultur, das Klima, die Bedingungen und nicht zuletzt er selbst.

In seinem Vortrag „Expedition impossible“ nimmt Rottenegger die Zuschauer mit auf mehrere Radexpeditionen, die unter anderem durch den Iran, die kasachische Steppe, über die unwegsamen Pisten Kirgisiens, den berüchtigten Karakorum-Highway, den Xinjiang-Tibet-Highway und schließlich bis tief ins Himalaya- und Karakorumgebirge führen. Im Basislager angekommen geht es in Richtung Gipfel – zunächst am Gasherbrum II (8035 m), dann am Shishapangma (8013 m). Doch wie so oft an solch hohen Bergen läuft bei der Besteigung vieles nicht wie geplant. Der Aufstieg ist überschattet von Lawinen, von Unwetter, von Krankheit und Tod.

Christian Rotteneggers Vorträge stehen für spektakuläre Bilder und Filme, für eine virtuose Mischung aus Hintergrundmusik und packend erzählten Geschichten, bei denen dem Zuhörer der Atem stockt.  Sie verbinden das Fahrradabenteuer mit der Alpinexpedition und grandioser Landschafts- und Reisefotografie. 

http://www.christianrottenegger.de

Sonntag,
14. April 2019

17.00 Uhr

Abendwanderung von der Höllhöhe zum Berggasthof Schönblick
„Gipfeltreffen mit Zipfelhaum und Wurschtsalat“

Musikalisch-aktiver Abschluss der Further Bergwoche mit der Zipfelhaum-Bande

(Treffpunkt: Parkplatz Hotel Waldschlößl – Höllhöhe, Anmeldung und Platzreservierung erforderlich!)

Foto: Claudia Peinelt

Als Abschluss der Further Bergwoche gibt’s heuer ein besonderes Schmankerl: eine Abendwanderung zum Berggasthof Schönblick mit zünftiger Brotzeit und als Krönung spielt die Zipfelhaum-Bande auf. Da ist gute Stimmung garantiert. Bandenchef Martin Liegl wird zusammen mit Josef Blaha (Akkordeon), Anton Nachreiner (Schlagzeug), Josef Stöberl (Bass) und Manuel Schremmer (Gitarre) handgemachte Lieder zum Besten geben. Mit neuen Titeln wie „Olek a Schneck“, „Suppm“ oder „ I glaab i werd alt“ bestreiten sie das Programm. Sie haben aber auch die Klassiker im Gepäck:  „Schussaprat“, „Red i auswärts“ oder „Schwiegermuada“.
Wer Lust hat auf einen Abend voll musikalischer Leckerbissen aus vielen verschiedenen Musikrichtungen von Boarisch über Blues bis Swing, der sollte sich gleich anmelden.
Die Wanderung dauert circa 45 Minuten und findet bei jedem Wetter statt.
Anmeldung (Platzreservierung) beim Kulturamt unter kultur@furth.de oder telefonisch unter 09973 / 509-13 – Anmeldeschluss: 11. April 2019.