Programm

Details

VORPROGRAMM

bis 17. März

Fotowettbewerb

„Mein schönstes Bergselfie“

 

Als Warm-up zur Further Bergwoche läuft derzeit der Wettbewerb „Mein schönstes Berg-Selfie“. Jeder kann mitmachen und sich selbst schießen. Auf einem Gipfel oder im Überhang. Aber Vorsicht: Gewinnen kann nur, wer nicht abstürzt.

Die möglichst originellen Fotos können einfach per Mail mit Namen und Entstehungsort bis zum 13. März an kultur@furth.de geschickt werden. Und schon ist man im Rennen. Eine unabhängige Jury wählt aus allen Bildern die Finalisten aus. Berg ist übrigens Berg. Die Höhe spielt keine Rolle. Erlaubt ist alles – von der Annapurna bis zur Zugspitze, aber auch der Gibacht oder Voithenberg.

Und das gibt‘s zu gewinnen: Einen Festivalpass für alle Veranstaltungen der Further Bergwoche, einen Kletter-Grundkurs, ein handsigniertes Buch von Hans Kammerlander inklusive Eintrittskarte zu seinem Vortrag am 17. März, einen Bildband „Korsika“ von Hartmut Krinitz und viele viele weitere Preise.

Und nun noch das Kleingedruckte: Mit der Einsendung des Fotos erklärt sich der Teilnehmer bereits mit der Veröffentlichung in der Presse und auf der Facebook- und Internetseite des Veranstalters einverstanden. Das gilt für alle abgebildeten Personen. Teilnehmende unter 18 benötigen hierfür das Einverständnis der Eltern. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Infos hierzu erteilt das Städtische Kulturamt unter Telefon 09973 / 509-13 oder kultur@furth.de.

Freitag, 17. März 2017

20.00 Uhr

Hans Kammerlander:

„Seven Second Summits“

 

(Tagungszentrum Furth im Wald, Chambaue 1, Eintritt: 18,00 € + VVk.Geb. über www.okticket.de)

 

In diesem sehenswerten Vortrag nimmt Hans Kammerlander seine Gäste mit auf eine spannende Reise rund um die Erde. Im gewohnt unterhaltsamen Erzählstil berichtet er von Wüsten und Urwäldern, von eisigen Flanken und von den Erlebnissen am K2 (8611 m) in Asien, am Ojos del Salado (6893 m) in der argentinischen Atacama-Wüste, am Mount Logan (5956 m) in Nordamerika und vielen anderen Erlebnissen. Er führt das Publikum auf alle sieben Kontinente, zu fremden Kulturen, großen Landschaften und auf höchste Gipfel. Nicht ganz die höchsten, denn der Südtiroler Extrembergsteiger berichtet in dieser Multivisionsshow von einer ganz und gar außergewöhnlichen Idee. Auf dem zweithöchsten Gipfel der Erde, dem „Berg der Berge“ entschloss sich der Südtiroler, um die ganze Welt zu reisen und auf allen Kontinenten die jeweils zweithöchsten Gipfel zu besteigen.

Die Erklärung dafür ist einfach. Fast 300 Bergsteiger haben inzwischen die so genannten „Seven Summits“ bestiegen, also die sieben höchsten Berge auf allen sieben Kontinenten. Dazu gehören beispielsweise der Mount Everest, der Kilimandscharo oder der Mount McKinley. Der erste Mensch, der das siebenteilige und ehrgeizige Projekt auf dem Gipfel des Everest 1985 abschloss, verursachte einen wahren Run auf die Erdteil-Spitzen aus. Viele Bergsteiger wollten das nun auch. Die sieben höchsten Erhebungen der Erdkruste wurden bald zur Katalogware. Noch nie jedoch ist es einem Alpinisten gelungen, die sieben zweithöchsten Gipfel aller Kontinente zu besteigen.

Freitag, 24. März bis Sonntag,

9. April

Ausstellung:

Gerhard Wirrer:

„Liebeserklärung an den Wald“

 

(Altes Rathaus, Stadtplatz 1, Furth im Wald)

 

Der 1943 in Dorf Eisenstein geborene Gerhard Wirrer verspürte schon in seiner frühesten Kindheit den Drang zum Zeichnen und Malen. Vor allem die beeindruckenden Stimmungen seiner Böhmerwaldheimat übten dabei einen besonderen Reiz auf ihn aus.

Die Faszination des Waldes, sein Werden und Vergehen, das ihm innewohnende Spiel von Licht und Schatten hat ihn zeitlebens nicht mehr losgelassen und nimmt einen Großteil seines umfangreichen Schaffens ein.

Als Autodidakt hat sich Gerhard Wirrer mit unterschiedlichen künstlerischen Strömungen auseinandergesetzt und seinen eigenen Malstil gefunden, der sich zwischen Naturalismus und Impressionismus bewegt.

Er selbst sagt: „Meine Bilder mögen beim Betrachter Stimmungen und Gefühle wecken, derer es keiner weiteren Erklärungen meinerseits bedarf.“

Ausstellungseröffnung: Freitag, 24. März 2017 um 19 Uhr

Öffnungszeiten:

Dienstag und Donnerstag von 16 – 18 Uhr sowie Samstag und Sonntag von 14 – 17 Uhr

Eintritt frei!

HAUPTPROGRAMM

Freitag, 31.März 2017

20.00 Uhr

Talkrunde Faszination Extremsport:

„Höher, schneller, weiter - der Kick am Limit?!“

 

(Tagungszentrum Furth im Wald, Chambaue 1, Eintritt: 5 €, erm. 4 €)

 

Sie klettern, laufen, radeln oder tauchen bis an ihre körperlichen Grenzen, und so manches Mal darüber hinaus – Extremsportler. Sportliche Leistungen werden immer atemberaubender und spektakulärer. Was treibt Normalbürger dazu, sich solchen Strapazen auszusetzen? Ist es die Herausforderung, das Abenteuer, der Nervenkitzel, der Kick am Limit. Oder treibt sie eine innere Unruhe, eine Lebensphilosophie? Und überhaupt: Wie gesund ist Extremsport noch?

Wir reden darüber in einer hochkarätig besetzten Talkrunde. Fünf ehemalige und aktuelle Extremsportler, ein Sportjournalist und ein Mediziner geben Antworten auf diese und viele weitere Fragen. Die Protagonisten erzählen eindrucksvolle Geschichten aus ihrem Sportlerleben, wie sie ihre Leidenschaft leben oder gelebt haben, was es heißt ans Limit zu gehen und wie sie mit Rückschlägen fertig werden. Ein spannender Abend für Sportbegeisterte, Abenteurer, Naturliebhaber und Outdoorfreaks.

Teilnehmer: 

Benjamin Franz, ehemaliger Apnoe-Taucher

Rainer Steinberger,  Triathlet und Langstreckenradrennfahrer

Christian Hartl, Kletterer

Markus Mingo, Ultra-Trail-Läufer

Maria Koller, Ultra-Trail-Läuferin

Curd Biedermann, freier Journalist und Hobby-Rennradfahrer

Prof. Dr. Matthias Jacob, Mediziner und Bergwacht- Bereitschaftsarzt

Moderation:   Uwe Neumann

Samstag, 01. April 2017

15.00-18.00 Uhr

Schnupperklettern für Jedermann

 

(Kletterzentrum Bayerwald am Josef–von–Fraunhofer-Gymnasium Cham, Zugang Kleemannstraße, Eintritt frei)

 

Auf geht’s! Das Kletterzentrum Bayerwald bietet allen Interessierten die kostenlose Möglichkeit, diese faszinierende Sportart einmal unter fachkundiger Anleitung zu probieren.

Zum Kennenlernen der vertikalen Bewegungsform - als neue Sportart und ganz ohne Vorkenntnisse in die Kletterszene eintauchen. Informationen darüber erhalten, wie man Sportklettern erlernen und ausüben kann. Ein spannendes Erlebnis für jedes Alter!

Samstag, 01. April 2017

8.45 / 9.00 Uhr

Wanderung zur Öffnung des Böhmischen Brunnens

 

(08.45/9.00 Uhr Treffpunkt: Bahnhof Furth im Wald – Fahrgemeinschaften, alternativ Wanderparkplatz Hochstraße; Ausweis nicht vergessen!)

 

Der Further Waldverein führt alle Interessierten bei dieser Tour zum Böhmischen Brunnen. An der Quelle treffen die Further Naturliebhaber auf die Wanderfreunde aus Domažlice, die jedes Jahr feierlich ihre Waldquelle eröffnen. Das Wasser aus der Quelle des Böhmischen Brunnen fließt in die Warme Pastritz und von dieser nach Bayern. Vom Brunnen aus geht es über kleine, idyllische Pfade zur Zelená chýše (Grüne Hütte).  An dieser über 100 Jahre alten Waldhütte, die von den Jägern genutzt wird, werden wir am schönen Grillplatz eine Pause einlegen, um nette Gespräche unter Nachbarn zu führen. Weiter geht es über Forst- und Waldwege zum "Gasthaus Müllner“ (Ankunft ca. 12.45 Uhr), wo alle deutschen Teilnehmer noch einmal einkehren, bevor es zum Ausgangspunkt zurückgeht.

Samstag, 01. April 2017

20.00 Uhr

Michael Pröttel:

„Königstouren der Ostalpen“

 

(Kolpinghaus Furth im Wald - Beim Gsellnhauswirt, Konrad-Utz-Straße 7, Eintritt 8 €, erm. 6 €)

 

Hier wird es also adlig: Der Vortrag entführt die Zuschauer zu den großen Gratüberschreitungen der Nördlichen Kalkalpen, in die Gletscherwelt des Alpenhauptkammes und auf beeindruckende Dolomitengipfel. Bei dem Alpinjournalisten und Fotografen Michael Pröttel fehlen natürlich nicht die „Best of Ostalpen“ – König Watzmann, König Ortler und Piz Bernina. Neben diesen Berühmtheiten stellt Pröttl aber auch vergleichsweise unbekannte Gipfel wie Piz Linard, Hoher Tenn oder Spik vor, die mit überwältigenden Anstiegen alle Attribute einer Königstour für sich reklamieren dürfen. Beeindruckende Bilder sind dabei entstanden. Der Diplomgeograf Pröttel ist unter anderem seit April 2000 im Vorstand des deutschen Landesverbandes der internationalen Bergschutzorganisation Mountain Wilderness aktiv.

Sonntag, 02. April 2017

 10.00 Uhr

Geführte MTB-Tour „Über den Haidstein auf die Burgruine Runding“

 

(Treffpunkt ist um 10.00 Uhr am Mountainbike-Portalschild an der Drachenstich-Festwiese Parkplatz P9 oder um 10.15 Uhr Arnschwang, Dorfplatz)

 

Die Mountainbike-Region Furth im Wald-Hohenbogenwinkel/Waldmünchner Urlaubsland hat sich mit seinen grenzüberschreitenden Touren und den vielen eindrucksvollen, beschilderten Strecken in ganz Bayern bereits einen Namen gemacht. 15  Streckenabschnitte führen über 750 km und 15.000 Höhenmetern durch malerische Landschaften. Dazu gibt es das ganze im Jahr 2017 ca. 40 geführte Touren, damit die Biker unsere wunderschöne Heimat noch besser kennenlernen. An diesem Nachmittag führen drei Guides alle begeisterten Radsportler, egal ob Anfänger oder Profi, auf eine traumhafte MTB-Tour. Wie der Titel schon sagt, geht es „über den Haidstein auf die Burgruine Runding“. Die Strecke ist rund 30 km lang und mit normaler Grundkondition gut zu bewältigen. Nach der Tour heißt es in einem urigen Wirtshaus Durst löschen.

Sonntag, 02. April 2017

 17.00 Uhr

Bergfilm „Everest“

 

(Tagungszentrum Furth im Wald, Chambaue 1, Eintritt frei!)

 

Der Mount Everest – der Berg ist ein Mythos und seine Besteigung   eines der größten Abenteuer dieser Welt. Für die Teilnehmer zweier Expeditionen ist er die Herausforderung ihres Lebens. Als die beiden Gruppen der erfahrenen Bergsteiger Scott Fischer und Rob Hall den Gipfel in Angriff nehmen, gerät diese Besteigung zu einem dramatischen Kampf ums Überleben. Denn selbst die beste Vorbereitung und das härteste Training ist keine Garantie, wenn plötzlich das Leben nur noch am seidenen Faden hängt…

Den Kampf gegen die Naturgewalten setzt Regisseur Baltasar Kormákur in seiner Neuverfilmung aus dem Jahr 2015 mit einem brillanten Schauspielerensemble und atemberaubenden Aufnahmen emotional in Szene.

Sonntag, 02. April 2017

20.00 Uhr

„Aus meinem Tourenbuch:

„Drei Paar Ski, hohe Gipfel und kein Lift“

 

(Kolpinghaus Furth im Wald – Beim Gsellnhauswirt, Konrad-Utz-Straße 7, Eintritt frei!)

 

Zwoa Brettln, a gführiger Schnee, juche...  Eine der größten Leidenschaften von Christian Seidl, Johannes Mühlbauer und Bernhard Neumeier ist das Skitourengehen. Die zwei Further und der Neukirchner haben im vergangenen Winter so einige Klassiker der alpinen Bergwelt mit ihren zwei Brettln bestiegen. Darunter Gipfel wie der Mont Blanc, der Großglockner und der Großvenediger. Und noch einen Berg hatten sie die gesamte Saison vor Augen: den Elbrus, den eigentlich höchsten Gipfel Europas.

Die drei Tourengeher berichten von ihren – durchaus oft auch sehr lustigen – Erlebnissen und nehmen uns in Erzählungen und Bildern mit auf ihre Ausflüge. Dabei zeigen sie, dass Skitourengehen viel mit der Liebe zur Natur zu tun hat, aber auch eine Portion Abenteuerlust abverlangt.  Das Wichtigste ist für die drei jedoch die Kameradschaft und die Freude an den Bergen.

Montag, 03. April 2017

20.00 Uhr

Irmgard Braun liest aus ihrem Bergkrimi „Vermisst“

 

(Hammerschmiede Furth im Wald, Voithenberghütte 26, Eintritt: 5,00 €, erm. 4 € )

 

Der Bergkrimi „Vermisst“ handelt vom ersten Fall der „Kletterdetektivin“ Monika Trautner, die auf der Suche nach der verschollenen Freundin ihres Enkels ist. Eine  Lesung, die witzige Lieder und kabarettistische Einlagen begleiten. Prädikat: Unbedingt hörens- und sehenswert!

Die in Baden-Württemberg geborene Autorin Irmgard Braun begann mit etwa dreißig Jahren ernsthaft zu klettern und zählte in den 1980er Jahren zu den besten deutschen Sportkletterinnen. Ihr gelangen neben Erstbegehungen im Oberen Donautal auch hochalpine Routen. Infolge einer Verletzung konzentrierte sie sich auf kürzere Routen und Zustiege und startete als Mitglied der deutschen Sportkletter-Nationalmannschaft bei nationalen und internationalen Wettkämpfen. Sie gab ihr Lehramt auf und zog nach München, um als Redakteurin zu arbeiten. Nach ihrer Zeit beim Süddeutschen Verlag Medien-Service begann sie mit dem Schreiben von Büchern.

 

Dienstag,04. April 2017

20.00 Uhr

„Aus meinem Tourenbuch“

Rudolf Raum und Klaus Storm:

„Grenzgehen: Tschechien-Umrundung – von Gmünd nach Znojmo“

 

(Kolpinghaus Furth im Wald – Beim Gsellnhauswirt, Konrad-Utz-Straße 7, Eintritt frei!)

 

An so manchem Sonntag vor der Wende erkundeten Rudolf Raum, Klaus Storm und alle, die mit ihnen gingen, die Gegend an der deutsch-tschechischen Grenze zwischen Flossenbürg und dem Dreisessel. Jahre vor dem Fall des Eisernen Vorhangs 1989 schauten sie bei ihren Ausflügen direkt hinüber in das damals noch fremde Land, um einen Blick zu ergattern, wie die Welt „da drüben“ wohl aussehen mag. Auf praktisch allen Grenzkamm-Gipfeln haben sie damals Halt gemacht. Dort herrschte Ruhe. Fünfundvierzig Jahre lang störte niemand die Natur. Hochmoore wechselten sich ab mit Auwäldern, oft plätscherte ein Grenzbächlein große Teile entlang des Weges.

1997 hatte nun Klaus Storm, Apotheker aus Mallersdorf-Pfaffenberg, geboren in Reichenberg/Liberec, die Idee, das Ganze zu vollenden und rund um die tschechische Republik zu Fuß auf der Grenze zu gehen. So wurden die Wanderfreunde zu echten „Choden“, also Grenzgängern. Die „Choden“ leiten sich am von tschechisch „chodit“, was „gehen“ bedeutet. Zwischen 1998 und 2006 umrundeten sie in sieben Etappen Tschechien und lernten wunderbare interessante Landschaften und Menschen kennen.

 

Mittwoch, 05. April 2017

20.00 Uhr

„Aus meinem Tourenbuch“

Karin Stelzer:

„Weit, weit weg – Wunderbares Neuseeland“

 

(Kolpinghaus Furth im Wald - Beim Gsellnhauswirt, Konrad-Utz-Straße 7, Eintritt frei!)

 

Neuseeland – das Sehnsuchtsland am anderen Ende der Welt, ist für viele der Inbegriff von Fernweh. Doch nur wenige schaffen es dorthin, ist es doch so weit, weit weg.

Karin Stelzer hat sich diesen Lebenstraum erfüllt. Zusammen mit Bernhard Kreitinger begibt sie sich auf die Reise nach Mittelerde, ins Land der Hobbits, der magischen Maori-Kultur und Jahrtausende alter Riesenbäume.

Die vierwöchige Tour führt über tiefgrünes, hügeliges Farmland, entlang zerklüfteter Küsten, durch mystische Fjorde unter schneebedeckten Gipfeln und an die Ufer surreal gefärbter Seen. Die beiden Further wandern durch üppige Regenwälder, vorbei an endlosen Traumstränden, durch brodelnde Wunderwelten in rauchenden Vulkanlandschaften. Dabei bleibt den Reisenden noch lange die unglaublich herzliche und legere Art der „Kiwis", wie die Einwohner liebevoll nach ihrem Wappentier genannt werden, in Erinnerung.

Der Rückweg führte die beiden noch zu den Hot Spots Australiens…

 

Donnerstag,06. April 2017

06.00 Uhr

Frühmeditation „Schöpfung“ an der Roberthütte

 

(Treffpunkt: Liftparkplatz Voithenberg, Furth im Wald, kostenlos)

 

Warum den Tag nicht einmal auf einem Berg beginnen? Näher bei Gott? Die Teilnehmer der Frühmeditation starten um 6.00 Uhr vom Liftparkplatz Voithenberg und gehen zur Roberthütte. Mit dabei ist wieder der ehemalige Further Kaplan und jetzige Rodinger Stadtpfarrer Holger Kruschina. Die Bergwacht versorgt die Pilger anschließend auf der Hütte mit warmen Getränken. Sonnenaufgang ist um 6.34 Uhr.

 

Donnerstag, 06. April 2017

20.00 Uhr

Aus meinem Tourenbuch“

Herwig Decker:

„Unter Segeln auf den Spuren der Wikinger“

 

(Kolpinghaus Furth im Wald - Beim Gsellnhauswirt, Konrad-Utz-Straße 7, Eintritt frei!)

 

Herwig Decker hatte 2016 die Gelegenheit, an Bord einer kleinen Yacht von Schweden über Norwegen nach Island, einmal rundherum und über die Färöer- und Shetland-Inseln wieder zurück zu segeln. Eine Reise durch den oft eiskalten Nordatlantik abseits befahrener Schifffahrtsrouten auf den alten Besiedelungswegen der Wikinger. Die Herzlichkeit der Gastgeber und die beeindruckenden Naturerlebnisse machten die Anstrengungen der zum Teil wochenlangen Passagen für die Drei-Mann-Crew wieder wett. Ein kleines, aber besonderes Highlight: Mit den Isländern in einer Hafenkneipe ein EM-Spiel zu sehen. Die Segler trafen auf eine Nation im Fußballrausch...

 

Freitag, 07. April 2017

20.00 Uhr

Hartmut Krinitz: „Korsika“

 

(Kolpinghaus Furth im Wald - Beim Gsellnhauswirt, Konrad-Utz-Straße 7, Eintritt 10 €, erm. 8 €)

 

Korsika erhebt sich als majestätisches Gebirge aus dem Meer. Über fünfzig Zweitausender ziehen sich als Bergkette quer über die Insel und machen sie zum gebirgigsten Eiland des Mittelmeeres. Quer über alle diese Bergketten führt der legendäre Fernwanderweg GR 20. Auf ihm waren Eli und Hartmut Krinitz unterwegs. Gut zwei Wochen lang ging es über ausgesetzte Grate, durch menschenleere Täler und durch Windenbuchenwälder, in denen nur die Wildschweine grunzen. Der GR 20 verlangt dem Wanderer alles ab – doch wer sein Ende erreicht, denkt an einen Satz von Antoine de Saint-Exupéry: „Die Erde schenkt uns mehr Selbsterkenntnis als alle Bücher, weil sie uns Widerstand leistet.“

In weiteren Reisen erkundeten Eli und Hartmut Krinitz mit dem Faltboot die traumhafte Küstenlinie. Sie beeindruckt auf über tausend Kilometern mit steil aufragenden Gipfeln und idyllischen Buchten. Mittelalterliche Bergdörfer und trutzige Zitadellen, genuesische Wachtürme und vorgeschichtliche Menhire künden von Korsikas langer Geschichte. Auch von diesen Reisen will uns der Autor erzählen.

 

Samstag, 08.April 2017

08.00 Uhr

Geführte Wanderung mit Toni Lauerer

und Claus Wietek:

„Vom Špičáksattel zum Teufelssee und Schwarzen See“

 

(Treffpunkt: 8.00 Uhr Bahnhof Furth im Wald, Ausweis; Teilnehmer: max. 50, Anmeldung erforderlich Buskosten: 10 €)

 

Die beiden Böhmerwaldseen tragen ihre Namen nicht zu Unrecht – mit ihrer auffallend dunklen Färbung haftet ihnen bei aller idyllischen Schönheit auch etwas Unheimliches an. Ihre eiszeitliche Entstehung lässt sich heute noch aus der Natur „herauslesen“, im Gegensatz zur ebenso interessanten wie unglaublichen Spionagegeschichte, die sich am Schwarzen See abgespielt hat. Der Geiganter Hobbyfotograf Claus Wietek kann davon einiges erzählen.

Der Rundwanderweg beginnt und endet nach ca. dreieinhalb Stunden am Špičáksattel, die Wanderung ist mit rund 260 Höhenmetern auch für „nichtprofessionelle“ Wanderer mühelos zu bewältigen.

Den Abschluss bildet eine gemeinsame Einkehr im Schwellhäusl bei Bayrisch-Eisenstein.

Dabei ist auf jeden Fall „unser“ Heimatschriftsteller Toni Lauerer, der für gute Laune sorgt. Die Rückkehr am Further Bahnhof ist gegen 16.30 Uhr vorgesehen. Wanderbekleidung und festes Schuhwerk erforderlich, Wanderstöcke und Verpflegung nach Bedarf.

Anmeldung erforderlich bei der Tourist-Info Furth im Wald, Telefon 09973/509-80.

 

Samstag, 08.April 2017

10.00 Uhr

Walderlebnis rund um die Roberthütte

 

(Treffpunkt: Liftparkplatz Voithenberg, Furth im Wald, kostenlos)

 

Bei dieser Tour kann die ganze Familie den Wald mit allen Sinnen kennenlernen, fühlen, riechen und sogar schmecken. Ein Spaß – nicht nur für unsere Kids. Rund 2½ Stunden wird das Gebiet rund um die Bergwachtstation an der Roberthütte erforscht. Die Führung übernimmt die Gebietsbetreuerin Anette Lafaire vom Naturpark Oberer Bayerischer Wald. Eingeladen sind alle Kinder von 6 bis 12 Jahren. Und wenn die Wanderzwerge es erlauben, dürfen die Eltern sehr gerne mitgehen.

 

Samstag, 08.April 2017

19.00 Uhr

Kulinarische Nachtwanderung zum Berggasthof Schönblick

 

(Treffpunkt: Parkplatz Hotel Waldschlößl – Höllhöhe)

 

Wandern und Schmausen? Das geht. Die kulinarische Nachtwanderung ist ein Spaß für Wanderfreunde und Genießer, untermalt von zünftiger Musik und viel Stimmung. Als Ausrüstung empfehlen sich Wanderschuhe und dem Wetter angepasste Outdoor-Kleidung sowie ein gesunder Appetit.

Die Wanderung dauert ca. 3/4h und findet bei jedem Wetter statt.

Die Teilnehmer treffen sich um 19 Uhr am Wanderparkplatz Höllhöhe an der Straße zwischen Neukirchen b. Hl. Blut und Hohenwarth.

Anmeldung (Platzreservierung) bei Wolfgang Brückl unter w.brueckl@bayerwaldmedia.de

Anmeldeschluss: 1. April 2017

 

Samstag, 08.April 2017

20.00 Uhr

Matthias Klima:

„Walk Europe – Zu Fuß von Gibraltar nach Rom“

 

(Kolpinghaus Furth im Wald - Beim Gsellnhauswirt, Konrad-Utz-Straße 7, Eintritt 5 €, erm. 4 €)

 

In 162 Tagen ist Matthias Klima die 3.000 Kilometer von Gibraltar bis in die ewige Stadt Rom gelaufen. Auf seinem Weg hat er einzigartige Städte besucht, viele interessante Menschen kennengelernt und ist mit der spanischen, französischen und italienischen Kultur in Berührung gekommen. Auf seiner Reise nutzte er die Routen der berühmtesten Pilgerwege Europas: den Jakobsweg oder die Via Francigena.  Auf seinem Weg lagen außerdem namhafte Kulturstätten. Matthias Klima besuchte die Alhambra in Granada, die La Rambla in Barcelona, die Kathedrale von Girona, das Kolosseum von Nimes, die Pont du Grad, die Hafenstädte Marseille, Toulon, Saint-Tropez, Cannes, Nizza und Monaco. Er durchwanderte die Dörfer der Cinque Terre, stand vor dem Schiefen Turm von Pisa, flanierte durch die kunsthistorischen Museen in Florenz und wohnte dem Palio di Siena bei. Über die UNESCO Welterbestätte Assisi und Spoleto, marschierte er immer weiter bis er endlich in Rom auf dem Forum Romanum stand.

Sonntag, 09. April 2017

09.00-18.00 Uhr

3. KLETTERMARATHON

Jeder gegen Jeden

 

(Kletterzentrum Bayerwald am Josef–von–Fraunhofer-Gymnasium Cham, Zugang Kleemannstraße)

 

Bis die Finger rauchen und die Muskeln brennen... „Jeder gegen Jeden“ lautet erneut die Devise beim Klettermarathon im DAV-Naturfreunde Kletterzentrum Bayerwald.

Mike Böge und Wolfgang Brückl werden mit ihren Teams von den Naturfreunden Cham und dem Deutschen Alpenverein diesen überregionalen Klettermarathon betreuen und freuen sich schon auf viele Sportler aus dem Bayerischen Wald und Tschechien.

Ziel ist es, zwischen 10 und 17 Uhr so viele Vorstiegsrouten wie möglich zu erklettern. Wer viel klettert, sammelt viele Punkte. Wer mehr klettert, mehr Punkte. Bewertet werden Schwierigkeitsgrad und Durchstiegsart. Das Reglement ist so gehalten, dass nicht nur die Spitzenkletterer eine faire Chance auf gute Platzierungen haben. Schließlich geht es nicht nur um Schweiß und Nervenkitzel, sondern auch um die Geselligkeit.

In der Startgebühr enthalten sind ein Wettkampfshirt und Obst, Müsliriegel, Getränke und Pasta.

Auf die Sieger warten attraktive Preise.

 

Startgebühr: 15 €/Person

 

Ablauf:

9 bis 9.45 Uhr               Check-In

10 bis 13 Uhr                1. Halbzeit

13 bis 13.30 Uhr           Halbzeitpause (freiwillig)

13.30 bis 17 Uhr           2. Halbzeit

17.30 bis 18 Uhr           Siegerehrung

 

Alle Informationen rund um das Reglement können unter http://kletterzentrum-bayerwald.de/klettermarathon/ nachgelesen werden.

 

Anmeldung unter info@kletterzentrum-bayerwald.de oder direkt im Kletterzentrum an der Theke.

Anmeldeschluss ist am 22. März 2017.

Sonntag, 09. April 2017

13.00 Uhr

Grenzüberschreitende MTB-Tour „Durch den Přírodni-Park zur Wallfahrtskirche Svatý Vavřinec“)

 

(Treffpunkt: 13.00 Uhr am Mountainbike-Portalschild an der Drachenstich-Festwiese Parkplatz P9)

 

Die Region um Furth im Wald glänzt nicht nur mit schönen Strecken für Genussradler oder E-Biker, sondern ist auch ein Paradies für Mountainbiker, die kurze knackige Anstiege, geniale Abfahrten oder kleine Single–Trails lieben. Gerade das unterschiedliche Gelände zwischen Furth im Wald und Domažlice ist ein Muss für jeden Biker. Zwei Guides führen an diesem Nachmittag die Teilnehmer von Furth im Wald über flowige Trails zu den schönsten Aussichtspunkten von Furth im Wald. Es geht über den Prennetriegel, Česka Kubice, Babylon zur Wallfahrtskirche Svatý Vavřinec. Von dort führt die Strecke an der Eisenbahnlinie entlang über Waldpfade wieder zurück nach Furth im Wald. In einem kleinen böhmischen Gasthaus klingt diese herrliche Tour am schönsten aus. Eine gewisse Grundkondition auf dem Mountainbike wird vorausgesetzt. Die Gruppen fahren zirka 40 km und legen 700 Höhenmeter zurück. Es gibt zwei verschiedene Leistungsgruppen.

Sonntag, 09. April 2017

 19.00 Uhr

„Aus meinem Tourenbuch“

Helmut Freilinger:

„Annapurna-Umrundung mit Hindernissen“

 

(Naturfreundehütte Furth im Wald, Bischofteinitzer Straße 23, Eintritt frei)

 

17 Tage, 200 Kilometer, höchster Punkt Thorong La Pass 5416 m  - die Annapurna-Umrundung ist wohl die „schönste Trekkingroute der Welt“. Auch Helmut Freilinger wollte sie einmal machen. Es wurde ein tolles Erlebnis mit traumhaften Landschaften, mystische Kultur, eine liebenswerten Bevölkerung, aber auch mit einigen Hindernissen wie gesundheitlichen Risiken, zwischenmenschlichen Problemen und einer Bruchlandung auf dem Flughafen in Kathmandu. Fünf Wochen später dann die Katastrophe des  Erdbebens mit über 8000 Todesopfern.

Wir bedanken uns bei unseren Sponsoren:

Stadt Furth im Wald  Kultur  Burgstraße 1  93437 Furth im Wald  Tel. 09973 509-13  Fax: 09973 509-50  E-Mail: kultur@furth.de